Söldner damals

Söldner sind eine Form von Berufssoldaten. Söldner werden für ihren Einsatz mit Sold=Geld bezahlt und sind durch einen Vertrag gebunden. In Ländern wie Österreich und der Schweiz dürfen Staatsbürger nicht Söldner werden und für ein anderes Kriegsdienst leisten. Ein Dienst in der französischen Fremdenlegion kann nicht als Söldner abgeleistet werden.

 

Wer Söldner werden möchte kann in der französischen Fremdenlegion anheuern

Wer Söldner werden möchte kann in der französischen Fremdenlegion anheuern

In der französischen Fremdenlegion dienen reguläre Angehörige der französischen Streitkräfte. Deutsche Staatsbürger begehen eine Straftat, wenn sie Söldner werden und in den Kriegsdienst für ein anderes Land treten. Folgen können der Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft sein. Wenn Deutsche eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen, dann kann diese ebenfalls entzogen werden. In vielen Ländern ist die Gesetzeslage ähnlich. Söldner riskieren deshalb den Verlust der Staatsbürgerschaft ihres Heimatlandes, wenn sie in den Kriegsdienst für ein anderes Land treten. Sie gelten dann als staatenlos.

Söldner früher

Söldner gab es schon im Altertum in den Armeen von Plethern und Assyrern. Söldner waren oft Kriegstribut um mussten anschließend in den Armeen der Sieger kämpfen. In Europa wurden die Söldnerheere erstmals an dem 14. Jahrhundert durch Leibeigene, überschuldete Bauern, erwerbslosen Handwerkern gestellt. Im 30-jährigen Krieg kämpften Söldner auf beiden Seiten. Traditionelle Herkunftsländer von Söldner waren Schottland, Irland, Frankreich und die Schweiz. Die Schweizer Garde entstammt Schweizer Söldnern, sogenannten Reisläufern, die bereits im 16. Jahrhundert als besonders effektive Kampfkräfte galten.

Söldner heute

Im 20. Jahrhundert wurden Söldner in Afrika, in Jugoslawien und im Irak eingesetzt.
Söldner arbeiten heute vielfach im Sicherheitsdienst. Bekannte private Sicherheits- und Militärunternehmen die Söldner beschäftigen sind Sandine International und Executive Outcomes. Sie stellen für Privatkunden spezielle Truppen für individuelle Einsätze zusammen. Zu den Kunden gehören Konzerne, Privatpersonen und Drogensyndikate. Deutsche Söldner arbeiten in Krisengebieten wie dem Balkan, Somalia oder Afghanistan. Söldner werden ehemalige Polzisten, ausgeschiedene Bundeswehrsoldaten oder ehemalige GSG9 Mitglieder. Weltweit sind geschätzte 100.000 bezahlte Söldner im Einsatz.

Söldner werden

Zum Söldner werden benötigen Soldaten zuerst eine militärische Ausbildung. Die Grundausbildung kann beim Bund, beim Bundesgrenzschutz oder bei der Polizei absolviert werden. Möglich ist auch eine Ausbildung bei der französischen Fremdenlegion oder der US Army. Söldner müssen vor einem Einsatz als Söldner mindestens drei Jahre lang gedient haben. Spezialausbildungen sind für eine Karriere als Söldner hilfreich. Zudem muss der Austritt aus der Armee ehrenhaft erfolgen. Söldner werden international eingesetzt. Hervorragende Englischkenntnisse und immense psychische und psychische Belastbarkeit sind von Vorteil.

Nach der Ausbildung

Firmen, welche Söldner suchen, gibt es in England und in Amerika. Personenschutzfirmen für einen Söldnereinsatz im Irak oder Afghanistan sind in Lübeck ansässig. Seit 2012 werden private Schutzmannschaften mit halb automatischen Waffen zum Schutz deutscher Schiffe gegen Piraten zugelassen.

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