Was ist ein Söldner?

In den Altertumswissenschaften bilden Söldner einen wichtigen Forschungsgegenstand. Der Beruf des Söldners gehört mit zu den ältesten Tätigkeiten, die auf einer Lohnauszahlung basieren. Bereits unter König David waren Söldner im Einsatz, die als Leibwachen des Königs tätig waren. Auch in Griechenland und Ägypten sind Schriften über jene Gruppierung bekannt.

Definition eines Söldners

Als Söldner bezeichnet man generell angeheuerte Soldaten, die an Verträge gebunden sind und mittels eines Solds ausbezahlt werden. Im Militärwesen nehmen diese vor allem seit Anbeginn des Mittelalters bis hin zu den Zeiten der Französischen Revolution eine tragende Rolle ein. Auch im zwanzigsten Jahrhundert waren Söldner keine Seltenheit. Sowohl in Bürgerkriegen in Asien, Afrika, als auch auf dem Balkan kamen diese zum Einsatz. Durch die Etablierung stehender Heere und den Erlass der allgemeinen Wehrpflicht stagnierte der Einsatz jedoch zunehmend. Dennoch waren im Jahr 2008 im Krisengebiet Irak mehr als 20.000 Söldner, beauftragt durch die britische- und die US-Regierung, im Einsatz. Auch deutsche Söldner wurden dort stationiert. Unter ihnen befanden sich unter anderem ehemalige Soldaten und Polizisten.

Wie wird man ein Söldner

Söldner sollten eine militärische Ausbildung absolviert haben

Söldner sollten eine militärische Ausbildung absolviert haben

Es reicht gewiss nicht aus, sich für Waffen und das allgemeine Militärwesen zu interessieren. Vielmehr muss man bereits berufliche Erfahrungen gesammelt haben und eine militärische Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Aus diesem Grund handelt es sich bei Söldnern in der Regel um ehemalige Soldaten. Ihre beruflichen Praxiserfahrungen machen diese für diverse Sicherheitsfirmen äußerst attraktiv. Söldner werden somit in der Regel angeheuert.

Die Entwicklung

Wie bereits zuvor kurz thematisiert wurde, löste der klassische Soldat insbesondere durch die Etablierung stehender Heere, den Söldner ab. Im Vergleich zum durchschnittlichen Söldner-Spezialisten des 17. Jahrhunderts, der beliebig oft die Front wechseln konnte, werden Soldaten in einem bestimmten Gebiet stationiert und verfügen darüber hinaus über keine eigenen Waffen. In den letzten Jahren bildeten sich im Zuge des Outsourcing-Prozesses private militärische Dienstleistungsunternehmen heraus, die sowohl Elemente des Soldaten, als auch die Merkmale des klassischen Söldners vereinigen. In Anbetracht dieser Tatsache ist es gewiss nicht falsch, diese Dienstleister als Söldner-Unternehmen zu bezeichnen.

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